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Entwicklungschancen in der Arbeit - Kreative Formen beruflicher Integration
Zweite Tagung des Fachbereichswerkstätten aus der Reihe: Zukunft der Arbeit für Menschen mit Behinderung

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Wie solche Beschäftigungsangebote zukünftig gestaltet werden können, welche neueren und erfolgreichen Projekte es gibt, darüber informierten und tauschten sich die 90 Teilnehmer der 2. Fachtagung zur »Zukunft der Arbeit für Menschen mit Behinderung« des Fachbereichs Werkstätten Ende März in der Lebensgemeinschaft Altenschlirf aus.

Zunächst machte Bernd Finke als Geschäftsführer der BAG der überörtlichen Träger der Sozialhilfe deutlich, für welche Begrenzungen der Zugänge zu WfbM die BAG zukünftig aus Kostengründen noch entschiedener eintreten werde. Stephan Hirsch hielt als stellvertretender Geschäftsführer der BAG WfbM mit Forderungen zur Weiterentwicklung der Werkstattangebote dagegen. Individuelle Beschäftigungsangebote in Unternehmen des 1. Arbeitsmarktes, die Wünsche und Begabungen der Menschen berücksichtigen, sind, wie Angelika Thielicke (BAG UB) anhand von Beispielen vorstellte, in der sogenannten unterstützten Beschäftigung möglich, eingebettet in den Rahmen eines WfbMVertrages. Auch auf den 1. Arbeitsmarkt, allerdings ohne den schützenden Kokon der WfbM, zielen Integrationsprojekte, die Anton Senner (BAG Integrationsfirmen) vorstellte. Wie erfolgreich diese sein können, zeigte Renata Neukirchen, anhand des CBA e.V. in München: Hier konnten mehrere Servicebetriebe, vom Umweltteam bis hin zu Restaurationsbetrieben am Markt etabliert werden. In Arbeitsgruppen und einem Open Space wurde über die unterschiedlichen Perspektiven, so auch über sonstige Beschäftigungsstätten, ihre speziellen Chancen für anthroposophische Beschäftigungsangebote, aber auch ihre rechtlichen und finanziellen Begrenzungen gesprochen. Einig waren sich die Tagungsteilnehmer, dass kreative Wege beschritten werden müssen, jedoch auch weiterhin auf die notwendigen sozialen Absicherungen, die zurzeit mit einem WfbM-Platz verbunden seien, im Sinne der Betroffenen geachtet werden sollte. Eine weitere Tagung zum Thema ist geplant.

Die Tagungsdokumentation steht Ihnen hier zum Download bereit. 

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