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Stellungnahmen und Erklärungen

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14. September 2012

Grundlegende Gesichtspunkte zur Verwirklichung von Inklusion im Bildungswesen

Die Einrichtungen der Waldorfpädagogik in Deutschland stellen sich der Herausforderung der Inklusion und wollen ihre Lebens- bzw. Unterrichtsformen an deren Erfordernisse anpassen. Dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention) soll so Rechnung getragen werden. Die Vereinigung der Waldorfkindergärten, der Verband für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie und soziale Arbeit und der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS) bekräftigen in der gemeinsamen Erklärung "Grundlegende Gesichtspunkte zur Verwirklichung von Inklusion im Bildungswesen" ihren Standpunkt. Die drei Verbände bezeichnen die Verwirklichung des Inklusionsgedankens als "fortwährende Entwicklungsaufgabe" und betonen den positiv gesellschaftsverändernden Charakter von inklusiv arbeitenden Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen. Die Erklärung verweist auch auf die langjährige Erfahrung der Waldorfpädagogik im Umgang mit heterogen zusammengesetzten Kinder- und Schülergruppen.

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