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Entstehung und Ziele unseres Fachbereiches

Am 26. Februar 1981 fand das erste Treffen der „ im Bereich der Menschen mit psychischen Erkrankungen Tätigen“ in Hof Sondern ( Wuppertal) statt. Es nahmen 25 Kolleginnen und Kollegen aus der Schweiz und aus Deutschland teil, eingeladen hatte Siegfried Schmock. Als inhaltliche Anliegen wurden „Erfahrungsaustausch“ und „Grundlagenerarbeitung für diese neue Aufgabe“ benannt.  Die Arbeitstreffen waren offen für Einrichtungen, die nicht Mitglied des Verbandes waren und für ausländische Kollegen. So entwickelte sich eine rege Zusammenarbeit, deren Zentrum das jährliche Arbeitstreffen war, das immer in einer der kooperierenden Einrichtungen stattfand.

Zu Beginn der 90iger Jahre wurde die Arbeitsgruppe offiziell als verbandseigener Fachbereich Sozialpsychiatrie anerkannt ohne zwingende Einzelmitgliedschaft der Initiativen und Einrichtungen. Der Fachbereich verwaltete sich selbst durch eigene Gremien (Geschäftsstelle und Koordinationskreis) und schickte Delegierte in bestehende Verbandsgremien.

Auch heute noch versteht sich der Fachbereich Sozialpsychiatrie als ein Forum sowohl für sozialpsychiatrisch arbeitende Mitgliedseinrichtungen des Verbandes als auch für alle sozialpsychiatrischen Initiativen, die sich als zur Anthroposophischen Bewegung gehörend definieren und sich in ihrer Arbeit mit und innerhalb des Verbandes in ihrer geistigen Grundhaltung  vertreten und gefördert sehen  durch die aktive Verbindung mit der Medizinischen Sektion der Freien Hochschule am Goetheanum.

So ist es dem Fachbereich ein Anliegen, Themen aufzugreifen und zu bearbeiten, die uns der Zeitgeist wahrnehmen lässt und die uns gerade durch das besonders vulnerable Klientel überdeutlich vorgeführt werden und darüber hinaus uns selbst in unserer Begrenztheit  spiegeln.

Themenschwerpunkte waren und sind:
  • Sozialgestaltung als Heilfaktor
  • Ausbildungsfragen
  • Fragen nach Gesundheit und Krankheit
  • Fragen der Selbsterziehung
  • Psychiatrische Krankheitsbilder – Verständnis und Umgang damit
  • Methoden der sozialpsychiatrischen Begleitungsarbeit

Konzentrationspunkt der Zusammenarbeit ist nach wie vor die  jährlich stattfindende Tagung, die jeweils in Zusammenarbeit des Koordinationskreises mit den Kollegen, die den Tagungsort zur Verfügung stellen, gestaltet wird.
 

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