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Im Gespräch
 

Beruf & Bildung

Persönliche und berufliche Bildung sind für die Mitarbeit in Pädagogik, Sozialtherapie und Sozialpsychiatrie von grundlegender Bedeutung.

Für die Vorbereitung von Menschen auf die Arbeit und das Zusammenleben mit Menschen mit Behinderung, erweist sich der Triale Ausbildungsweg als besonders geeignet. In ihm fließen Theorie, Kunst und Praxis, in gleichwertigen Teilen zu einer sich gegenseitig befruchtenden Dreiheit zusammen.

Die einzelnen Ausbildungsorte unterscheiden sich dabei individuell, sowohl vom Lehrkörper her, wie in den gesetzten Schwerpunkten.
Die grundlegende Ausbildung für viele Arbeitsbereiche in unserem Verband ist die zum Heilerziehungspfleger. Fachschulen für diese Ausbildung arbeiten für den Praxisanteil in der Regel mit sozialtherapeutischen Einrichtungen zusammen, in einigen Fällen auch mit Einrichtungen aus der Heilpädagogik. In den meisten Regionen gibt es Fachschulen für Heilerziehungshilfe oder sie befinden sich im Aufbau. Die Zugangsvoraussetzungen sind je nach Bundesland etwas unterschiedlich. Normalerweise sind ein mittlerer Bildungsabschluss und eine einschlägige berufliche Vorbildung (z.B. in Sozialassistenz) oder Erfahrungen durch eine Praktikumszeit Voraussetzungen für diesen Ausbildungsgang.

Für den Bereich der Kinder- und Jugendhilfe gibt es die Ausbildung zum Heim- und Jugendpädagogen mit entsprechenden Eingangsvoraussetzungen.
Die Ausbildung zum Heilpädagogen baut auf der abgeschlossenen Ausbildung zum Heilerziehungspfleger, Erzieher oder Heim- und Jugendpädagogen auf.
Die Ausbildung zum Heilpädagogischen Lehrer erfolgt auf Hochschulniveau, je nach Vorbildung des Studierenden und Zielsetzung, in unterschiedlichen Studiengängen, berufsbegleitend oder Vollzeit.
Die folgend aufgeführten Ausbildungsinstitute sind den genannten Ausbildungsbereichen zugeordnet.

Bitte informieren Sie sich hier direkt über die Angebote.

Fachkraft für Milieubildung und Förderung der Teilhabe

Der Name zeigt die Zielrichtung: Es geht nicht um Heilen, um Therapie, um Rehabilitation oder Pflege, wenngleich alle diese Tätigkeitsbereiche im Umgang mit Menschen mit Behinderung eine Rolle spielen. Die spezifische Ausrichtung dieses Berufs liegt darin, ein der individuellen Entwicklung förderliches Milieu zu finden, zu schaffen bzw. es weiter zu entwickeln. Dieses Milieu ist ganzheitlich zu sehen und umfasst die gesamte Lebens-, Arbeits- und Sozialsituation. Ein zweiter Schwerpunktbereich ist der der gesellschaftlichen Teilnahme. Damit antwortet das Berufsbild des FAMIT auch auf die aktuelle sozialpolitische Situation, aber in einem auf den Einzelnen, seinem Bedarf und seiner Möglichkeit ausgerichteten Sinn.

FAMIT Curriculares Konzept

Die inhaltliche Struktur der Fachkraft für Milieubildung und Förderung der Teilhabe ist ganzheitlich angelegt

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